Die Kirchgemeinde

Die wunderschön nahe dem See gelegene Kirche aus dem 9. Jahrhundert, das stattliche,  über vierhundertjährige Pfarrhaus mit dem kleinen Rebberg und die mächtige Pfrundscheune bilden das bauliche Zentrum unserer kleinen Kirchgemeinde im Berner Seeland.

Die 1228 erweiterte Kirche in Sutz mit röm. Schiffsmauern, einem um 1485 errichteten Turm und einem Chor von 1510 gehörte einst den Frh. von Jegistorf, die den Kirchensatz mit weiterem Besitz 1289 der Abtei Gottstatt vergabten. Mit der Säkularisation der Abtei 1528 gelangte der ganze Besitz an Bern. Die Kirchgemeinde umfasste auch Tüscherz und Alfermée am gegenüber liegenden Seeufer. 1879 wurde sie aufgehoben: Sutz kam zur Kirche Nidau, löste sich 1993 von dieser und bildet heute wieder eine eigene Kirchgemeinde.

Von den rund 1'300 Einwohnern gehören über 60% der reformierten Kirche an.